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Regionaltag 2012 der INFAG-Österreich

"Gelobt seist Du mein Herr ..."
Unsere Veranwortung für die Schöpfung

Br. Stefan Federbusch, Franziskaner aus Großkrotzenburg, DL hat uns in einem ersten Schritt die "Franziskanische Schöpfungspiritualität" in ihrer ganzen Bandbreite vor Augen geführt.

Mit Impulsen, in Murmelgruppen und in Plenumsgesprächen beschäftigten wir uns inhaltlich intensiv mit der Thematik.

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Wer gilt heute als glaubwürdig? - bezogen auf die verschiedenen Organisationen, die sich mit Verantwortung der Schöpfung und dem Menschen gegenüber beschäftigen.

Aktuelles Datenmaterial betreffend Nahrungsmittel, -müll, Energieverbrauch, Unterschiede zwischen den reichen und armen Ländern "öffnete" uns die Augen für die Verflochtenheit der wirtschaftlichen und ökologischen Beziehungen.

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Mystik und Politik (Sorge um das Gemeinwohl) haben/hätten so eine tiefe und hilfreiche Verbundenheit.

In der mittäglichen Eucharistiefeier und der abschließenden Vesper versuchten wir die Herausforderung in bezug auf unsere  Schöpfungsverantwortung einerseits ins Wort zu bringen und andererseits auf Gott zu hören.

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In den Quellenschriften (Franziskus-Quellen) finden sich vor allem bei Thomas von Celano in der zweiten Lebensbeschreibung des hl. Franz von Assisi lebendige Erfahrungsberichte, wie Franziskus mit den Mitgeschöpfen umzugehen pflegte.

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P. Leo, Franziskanermissionar in Bolivien, derzeit auf Heimaturlaub in Österreich, gab zu bedenken, den Begriff "Entwicklungsländer" nicht zu offensiv zu gebrauchen, den "Wer oder was ist ein Entwicklungsland?". Im weiteren Verlauf des Tages haben wir von den  "Ländern des Südens" gesprochen, wenn es um die Verflochtenheit von Nahrungsmittelproduktion, Nahrungsmittelüberfluss, Nahrungsmittelknappheit oder auch Nahrungsmittelnot ging.

Immer wieder sind uns die globalen Zusammenhänge im Bereich der Schöpfungsverantwortung intensiv bewusst geworden.

Und - es ist wichtig, dass jede einzelne/jeder einzelne ihr/sein Mögliches zur Bewahrung der Schöpfung beiträgt.

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Nachhaltigkeit - besonders als franziskanische Haltung der Mitwelt gegenüber - drückt sich vor allem in der Ehrfurcht und Achtsamkeit, in der Demut (humilitas) und in der "humanitas" (sich nicht über andere erheben) aus.

Beeindruckend fanden wir auch den ÖKOLOGISCHEN FUSSABDRUCK, den zu berechnen uns Bruder Stefan anregte.

Berechnungsmöglichkeiten dazu finden sich u. a.
www.salzburg.gv.at/fussabdruck-konzept.

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Bruder Stefan übergab am Ende des Regionaltages der Infag Österreich das Mikrofon wieder an Sr. Franziska Bruckner, die derzeitige Verantwortliche in Österreich.

Dankbar, nachdenklich und auch mutig verabschiedeten wir uns voneinander.

Gelobt seist Du, mein Herr, für Deine Schöpfung.
Du hast sie uns gegeben, damit wir sie bebauen, dass wir auf ihr leben und allen Geschöpfen Leben ermöglichen.

PACE E BENE!

Fotos: Sr. Judith Putz und Sr. Franziska Bruckner