Bonaventura arbeitet in seinen mystischen Schriften die Beziehung zum dreifaltigen Gott intensiv heraus. Am Berg La Verna, auf den  er sich 1259 einige Monate zurückzieht, entdeckt er im Ereignis der Stigmatisation des hl. Franziskus einen und auch vermutlich seinen „Pilgerweg des Menschen zu Gott“ –„Itinerarium“.

Bonaventura wird mit seinen Schriften zu einem geistlichen Meister seiner Zeit. Die Lebensbeschreibungen des hl. Franziskus, die er verfasst, werden grundlegend für die franziskanische Familie, die sich aus den Anfängen bereits entwickelt hat.

In seinem bekanntesten Büchlein „Der Baum des Lebens“ beschreibt er in 48 Betrachtungen die Geheimnisse des Ursprungs, des Leidens und der Verherrlichung des Weges mit und zu Gott.

Anhand verschiedener Texte aus den mystischen Schriften des hl. Bonaventura kamen wir miteinander ins Gespräch und konnten wertvolle Spuren des geistlichen Weges gemeinsam (wieder)entdecken.

Bei diesem Regionaltag haben wir das 25jährige Bestehen des freiwilligen Zusammenschlusses der franziskanischen Gemeinschaften in Österreich gefeiert. Eine ansprechende Powerpoint-Präsentation brachte die Highlights dieser Zeit in Erinnerung.

Bei Sr. Judith Putz, Franziskanerin von der Unbefleckten Empfängnis – Graz, haben wir uns bedankt für ihre jahrelange Infag-Mitarbeit im Infag-Team und als Österreich-Vertreterin im Gesamtvorstand der INFAG. Sie ist ein franziskanisches Urgestein und nach wie vor motiviert sich für die Infag einzusetzen. Aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen hat sie die Verantwortung im Team zurückgelegt.

HERZLICHEN DANK, liebe Sr. Judith, für Dein Engagement, Deinen Ideenreichtum, Dein Dranbleiben und Erinnern …. Wir wünschen Dir weiterhin Gottes Segen und freuen uns auf die nächsten Begegnungen mit Dir. 

Einige Eindrücke von Sr. Judiths Engagement ...

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Text und Fotos: Sr. Franziska Bruckner

Fotostrecke vom Regionaltag